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Green Cities wird mit diversen neuen Dienstleistungen kommen und erstmals wird es dann auch Alternativen zu den bekannten Service-Gebäuden geben. So müssen beispielsweise die Schulen nicht mehr in der gesamten Stadt gleich aussehen. Die wichtigsten Ergänzungen sind allerdings Dienstleistungen für Strom und Wasser, die mehr auf den Bau einer umweltfreundlichen Stadt ausgerichtet sind. Das Ableiten von Abwasser und die Energieproduktion können das Wasser bzw. den Boden verschmutzen. Im schlimmsten Fall führen die Verschmutzungen dann dazu, dass eure Cims krank werden.

 

Elektrizität

Wenn ihr Energie ohne Verschmutzung produzieren wollt, dann bieten sich mit Green Cities drei neue Kraftwerke an: Das geothermische Wärmekraftwerk, das Aufwindkraftwerk und das Kraftwerk zur Nutzung der thermischen Energie des Ozeans. Die Bereitstellung von Strom sorgt in den meisten Städten für die größte Verschmutzung des Bodens. Wenn ein Kohlekraftwerk betrieben wird, werden nicht nur natürliche Ressourcen aufgebraucht. Stattdessen muss die Kohle vom Bergwerk zum Kraftwerk transportiert werden, was auch Verschmutzung bringt. 

Die oben genannten Kraftwerke benötigen hingegen keine Lieferungen. Unter den dreien ist das geothermische Wärmekraftwerk am effizienten. Dieses kommt etwa an die Leistung des aus Cities Skylines bekannten Ölkraftwerks heran. Das Kraftwerk nutzt die Eigenwärme der Erde, um den Strom zu produzieren.

Dann kann das Aufwindkraftwerk freigeschaltet werden, welches von der Effizienz und den Kosten gesehen zwischen dem Atom- und Solarkraftwerk liegt. Das Kraftwerk zur Nutzung der thermischen Energie des Ozeans ist etwas effizienter als das bekannte Solarkraftwerk und es muss die Produktion in der Nacht nicht reduzieren. Alle Kraftwerke sind in der Realität bereits zum Einsatz gekommen.

 

 

Wasser

Neben dem Strom ist das Anbieten von Wasser in den Städten unabdingbar. Allerdings sollte das Wasser sauber sein - schmutziges Wasser sorgt für Bodenverschmutzung und möglicherweise sogar für kranke Bürger. Um eine bessere Kontrolle über verschmutztes Wasser zu haben, wird es einen Öko-Wasser-Ausfluss und eine Öko-Kläranlage geben. Freigeschaltet werden die beiden Service-Gebäude zusammen mit den bisher bekannten. Die Öko-Version ist verständlicherweise teurer, reduziert aber auch die Verschmutzung deutlicher. Die Kapazität des Öko-Wasserausflusses ist geringer, sodass auf eine Pumpe zwei Austrittanlagen kommen.

Die Öko-Kläranlage ermöglicht eine deutliche Reduzierung der Verschmutzung im Wasser, bevor es in die Flüsse und Seen abgeleitet wird. Vollständig sauber wird das Wasser zwar nicht, aber es ist ein deutlicher Schritt zur Errichtung einer grünen Stadt.

 

 

Müll

Um die Kontrolle über den Müll zu erhalten, wird es auch hier zwei neue Dienstleistungen geben: Das Recycling Center und eine schwimmende Müllsammelanlage. Letztere fängt den Müll im Wasser ein und senkt damit die Wasserverschmutzung. Sollten die Öko-Wasseranlagen also unzureichend säubern, lassen sich zusätzlich nochmal die Sammelanlagen im Wasser aufbauen, um die Verschmutzung weiter zu reduzieren.

Das Recycling Center ist an Land eine gute Alternative zur Mülldeponie. Das Center nimmt Müll aus der Stadt an und recycelt diesen größtenteils in neue Produkte. Allerdings bleibt Müll übrig und der Prozess verläuft nur langsam. Auf jeden Fall kann so aber die Bodenverschmutzung gesenkt werden und zusätzlich können durch die neuen Produkte Steuern eingezogen werden.

 

 

Gesundheitssystem

In Green Cities wird es neue Gebäude im Bereich des Gesundheitssystems geben. Dabei handelt es sich um einen Yoga Garten, einen Gemeinschaftspool und um ein Gymnasium mit Sporthalle. Diese Gebäude können als "Booster" genutzt werden. Dies insbesondere in Regionen, in denen kein dichtes Gesundheitsnetz benötigt wird. Anstelle einer Klinik oder eines Krankenhauses können in gering besiedelten Gebieten bereits diese Gebäude helfen, damit die Bewohner gesund bleiben.

 

 

Bildung

Mit Green Cities wird es neue Schulen geben.. Bislang ist es notwendig, große Grund- und Hochschulen in allen Stadtbezirken zu platzieren. Künftig wird es dann aber auch kleinere Schulen geben, die besser in kleine Wohngebiete passen. Die Gemeinschaftsschule ist solch eine. Das neue Institut für Kunst oder das Institut für moderne Technologien passt dagegen mehr in Innenstädte. Die Schulen bringen die gleiche Bildungsstärke, wie bisher bekannte Schulen. Hinzu kommen durch die Institute aber auch Ausrichtungen in die Bereiche Öko und Technologie. Die Kosten für die neuen Bildungsstätten sind höher und die Kapazität ist geringer. Dafür ist der Einzugsbereich größer.

 

 

Öffentlicher Nahverkehr

Die Hauptergänzung beim Nahverkehr ist das Bio-Sprit-Busdepot. Es ist eine Alternative zum bisher bekannten Busdepot und schickt umweltfreundliche Verkehrsmittel auf die Straßen. Bio-Sprit-Busse sind nicht nur sauberer, sondern auch leiser als die normalen Busse. In einigen Ländern kommen solche Busse bereits zum Einsatz.

Das neue Busdepot kann ergänzend zum alten gebaut werden. In dem Fall wären sowohl umweltfreundliche Busse, als auch die bisherigen mit Verbrennungsmotor auf den Straßen unterwegs. Die Anzahl der genutzten Busse auf den jeweiligen Linien ist abhängig vom zugewiesenen Budget. In der Regel reicht es aus, ein einziges Depot in der Stadt zu platzieren. Allerdings sollte man gerade in größeren Städten aufgrund der Entfernung auf mehrere Depots setzen. Vor allem dann, wenn ihr Linien tagsüber und nachts anders betreiben wollt.

 

 

Die neuen Dienstleistungen sollen dabei helfen, die Stadt grüner zu gestalten und auch bestimmte Bezirke mehr in die umweltfreundliche Richtung auszurichten. Was sagt ihr zu den neuen Dienstleistungen?


 

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Cities Skylines

Entwickler:
Colossal Order

Publisher:
Paradox Interactive, Deep Silver

Release:
10. März 2015

Plattformen:
PC