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Im Mai dieses Jahres ist bereits die erste Version von „Rescue 2013 – Helden des Alltags“ erschienen, die ihren Hauptaspekt auf deutsche Feuerwehrfahrzeuge legte. Seit dem 11. Dezember gibt es eine weitere Version des Spiels, die völlig eigenständig ist und den Schwerpunkt auf Amerika legt. Dieses gibt es bisher nur auf Englisch, was jedoch im Test keine Probleme bereitet hat.

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Fahrzeuge

In Bildern, die wir vorab erhalten und euch präsentiert haben, konnte man schon die unterschiedlichen Fahrzeuge des Spiels sehen. Im Spiel kann man dann selbige im Einsatz erleben - insgesamt gibt es 14 an der Zahl. Während man die Fahrzeuge über die Karte zu einem Einsatz bewegt, ist es möglich, die Sirene oder das Martinshorn zu bedienen. Wie es auch bei der realen Feuerwehr üblich ist, enthält jedes Fahrzeug entsprechende Ausrüstungen, die der Spieler bei den Einsätzen benötigen könnte und so hat das eine oder andere Fahrzeug auch Sonderausrüstungen, die man nicht in jedem Wagen hat. Bedienen lassen die Fahrzeuge, indem man sie zunächst auswählt, zum gewünschten Punkt auf der Karte scrollt und dort dann einmal auf die rechte Maustaste klickt. Bekannt mag einem diese Vorgehensweise eventuell aus der Emergency-Reihe vorkommen. Auszusetzen habe ich nichts weiteres, jedoch habe ich etwas das Gefühl, dass sich die Fahrzeuge teilweise schnell bewegen. Etwas merkwürdig ist es jedoch, dass die Feuerwehrmänner gerne durch das Fahrzeug laufen anstelle um dieses herum zu laufen.

 

Funktionen und Spielweise

Man hat die Möglichkeit, zwischen dem freien Spiel und einem „Karrieremodus“ zu wählen.

Beim Karrieremodus ist es die Aufgabe des Spielers, das Personal zu managen. Zu Beginn bekommt man 2 Mitarbeiter und kann das Personal entsprechend mit weiteren Mitarbeitern erweitern. Jedoch darf man das Personal nicht ständig arbeiten lassen, da es so sonst übermüdet ist und nicht mehr richtig arbeitet. Des weiteren ist dem Spieler deshalb die Möglichkeit gegeben, die Mitarbeiterbereiche der Feuerwehrstation zu erweitern und neue Einrichtungsgegenstände zu platzieren. Räume wie ein Lehrraum oder einem Fitnessraum bekommt der Spieler im Verlauf des Spiels freigeschaltet. An Geld kommt man, wenn man regelmäßig Einsätze annimmt und diese erfolgreich absolviert. Zudem gibt es an jedem Monatsende eine entsprechende Förderungssumme, die der Spieler nutzen kann. Von dem Geld lassen sich die bereits angesprochenen Einrichtungsgegenstände, Personal und auch neue Fahrzeuge erwerben. Die Einsätze werden von Zeit zu Zeit komplexer und auch schwieriger, sodass man zunächst kleinere Brände löschen muss und später mehrere Feuer an unterschiedlichen Orten bekämpfen und nach Freischaltung auch Opfer behandeln und abtransportieren soll. Fahrzeuge und Umgebung sind an den gewünschten amerikanischen Stil gehalten und dieser kommt auch entsprechend gut rüber. Allerdings konnte ich bisher eine Mission entdecken, wo mich die Umgebung mehr ans Britische erinnerte, da unter anderem britische Straßenformen integriert wurden, wobei es mir unklar ist, ob es sich dabei um einen Auslandseinsatz gehandelt hat. Beim Karrieremodus hat man einige Möglichkeiten und entsprechende Aufgaben, die erfüllt werden müssen und der Spielspaß hält dadurch an, erst recht, wenn man sich für die Feuerwehr interessiert.

Bei dem freien Spiel wird es dem Spieler ermöglicht, auf einer größeren und kompletten Karte bei Notfällen entsprechend Fahrzeuge samt Personal zur Unfallstelle zu navigieren. Ansehen kann man diesen Modi als eine abgespeckte Version des regulären Karrieremodus, da man ebenfalls Personal einstellen muss, diese allerdings nicht weiter verwalten braucht. Hat man die Einsätze absolviert und alle Verletzten zum Krankenhaus gebracht, werden die Fahrzeuge zur Zentrale zurück gesendet und man kann auf den nächsten Einsatz warten. Die Feuerwehrwache ist vom Krankenhaus, wie man es aus einigen Orten auch kennt, getrennt. Leider lassen sich Fortschritte des freien Spiels leider nicht speichern, sodass man nach jedem Neustart von vorne beginnen muss. Meiner Meinung nach, wäre ein Endlosspiel auch zu begrüßen, aber nicht zwingend notwendig.

Dinge, die man unter anderem auch beachten muss, ist das Anschließen eines Verteilers, bevor man einen Löschschlauch verwenden kann und das Behandeln einer Person ist auch erst möglich, wenn man die entsprechende Tasche aus dem Krankenwagen holt. Für den nötigen Realismus wurde durch diese einzelnen notwendigen sowie das Managementsystem gesorgt!

 

Grafik

Zuerst kann ich erfreut mitteilen, dass ich das Spiel auf der höchstmöglichen Grafikeinstellung ruckelfrei spielen konnte. Grafisch kann Rescue 2013 auf jeden Fall mit der aktuellen Grafik mithalten und Effekte können problemlos wiedergegeben werden. Schatten und Reflektionen bereiteten mir in der Testphase keine Probleme und können aber bei Notwendigkeit in den Optionen entsprechend abgeschaltet werden. Bereits zu Beginn des Spiels bekommt der Spieler die Möglichkeit, die Desktopgröße und zwischen Fenster- und Vollbildmodus zu wählen, wodurch in den Spieloptionen keine weitere Möglichkeit zur Änderung gegeben ist. Weitere Einstellungen wie die Mausgeschwindigkeit können ebenfalls in den Optionen geändert werden. Bei der Standardsprache des Spiels handelt es sich um Englisch, allerdings können die kurzen Dialoge, die im Spiel bei der Abgabe eines Befehls abgegeben werden, bereits auf deutsch umgestellt werden. Die englischen Hilfetexte sind leicht verständlich und ich konnte mich sehr schnell in das Spiel einarbeiten. Zur Kameraführung ist das Berühren der Bildschirmränder notwendig, was man aus vielen Spielen kennt. Mit dem Mausrad lässt sich die Kamera drehen oder man kann an die Karte ran-/wegzoomen. Kurz vor der Fertigstellung dieses Berichtes ist allerdings ein Patch erschienen, der das Drehen der Kamera momentan bedauerlicherweise unmöglich macht.

 

Fazit

Ein grafisch optimal und realistisch umgesetztes Spiel, welches das schöne Feeling eines amerikanischen Feuerwehrmanns rüberkommen lässt!

 

Einzelbewertungen


Fahrzeuge



8 / 10


Funktionen/
Spielweise



8 / 10


Grafik



8 / 10

   

Gesamtpunktzahl



24 / 30

 

Gesamtwertung:.................78% (gut)

 

 


Review durchgeführt mit der Version 1.4.4 von Rescue 2013 – Everyday Heroes.

Achtung: persönliche Erkenntnisse! Diese Punkte könnten mit deinen eigenen nicht übereinstimmen! Innerhalb des Testfensters könnten Dinge unentdeckt geblieben sein, wodurch es nach entsprechender Ansicht möglicherweise Lücken geben könnte.


 


So werten wir (Angaben in %):