.

Produkteindrücke

Der Postbote kommt, bringt das Spiel. Der Umschlag wird geöffnet, man sieht die Verpackung und in der unteren rechten Ecke das Logo des Entwicklerstudios SCS Software. Nachdem beim ETS2 schon 400.000km zurückgelegt wurden und Level 100 dort mittlerweile auch erreicht ist, erwartet man schon fast, dass auch der American Truck Simulator ebenfalls das gewisse Etwas für einen heimlichen Truckerfan bietet und langanhaltenden Spielspaß garantieren wird. Die besagten 400.000km wurden übrigens komplett ohne Modifikationen zurückgelegt, da ich für meine Person vom Standardcontent einfach überzeugt bin.

Nun denn - genug vom Euro Truck Simulator 2 geschwärmt. Jetzt geht es erstmalig nach Amerika. Die Installation läuft durch die vollständige Bindung zur Vertriebsplattform Steam reibungslos, sodass das Spiel nur wenige Minuten nach dem Einlegen der CD gestartet werden konnte. Beim erstmaligen Spielstart wird ein Profil samt Name, Geschlecht und dem Namen des eigenen Unternehmens erstellt. Hier und auch im späteren Verlauf findet man in der Menüführung des Spiels einige Gemeinsamkeiten zum Euro Truck Simulator 2 wieder. Dass das Menü - wohlgemerkt bis auf das Hintergrundbild und einigen Icons - vom ETS2 übernommen wurde, stört mich persönlich an dieser Stelle eigentlich nicht weiter. Man findet gewissermaßen eine vertraute Umgebung wieder, wenn man den ETS2 mal gespielt hat. Zurück zur Profilerstellung: Hat man die gefragten Daten angegeben, ist die Auswahl der Stadt für das Hauptquartier notwendig. Hier stehen einige größere Städte in Kalifornien und dem bereits freigegebenen und kostenfreien Nevada DLC zur Verfügung. Die Wahl fiel, wegen dem kürzlich stattgefunden 50. Super Bowl der National Football League in Santa Clara nahe San Francisco, am Ende dann auch auf die Stadt San Francisco. Anschließend folgte die Frage, ob ich das Tutorial spielen möchte. Auch, wenn ich in der Bedienung keine größeren Änderungen im Vergleich zum ETS2 erwarte, habe ich das Tutorial gespielt. Möglich sind Änderungen ja dennoch. Mit dem Start des Tutorials ging es zum ersten Mal auf die virtuellen Straßen Amerikas in der Stadt San Francisco. Im Tutorialverlauf muss eine recht kurze innerstädtische Strecke zur Frachtauslieferung zurückgelegt werden. Im Verlaufe dessen wird der Spieler durch Erklärungen unter anderem in die Steuerung des Trucks und den Route-Advisor, einem Navigationsgerät mit einigen weiteren nützlichen Infos, eingewiesen. Nach Verlassen des Firmengeländes konnte man sich zum ersten Mal mit seinem LKW und einem Trailer dahinter unter den Verkehr mischen, auch wenn die Strecke für das Tutorial wie erwähnt nur innerstädtisch durch San Francisco verlief. Allerdings konnte man auch diesem kurzen Weg schon zahlreiche Eindrücke sammeln. Die allgemeine Bebauung und auch die Straßen machten direkt einen realistischen Eindruck und die vielen US-typsichen KI-Fahrzeuge begeisterten sofort. Anders als im ETS2 fahren hier auch vermehrt Nutzfahrzeuge, Polizeiwagen und Krankenwagen. Auf die Polizeiwagen komme ich im Verlauf des Reviews nochmal ausführlicher zu sprechen. Allgemein wirken die Straßen im American Truck Simulator zur Rush Hour etwas voller, als es mir selbst im ETS2 vorgekommen ist. Dennoch war das Tutorialziel schnell erreicht und am Ziel konnte man dann eine interessante Neuigkeit feststellen: Der Spieler hat beim Erreichen von Firmen zur Ablieferung der Fracht die Möglichkeit, aus drei Verladeoptionen zu wählen. Entweder wählt der Spieler den schweren Modus und rangiert seinen LKW an eine schwere Stelle zum Abstellen des Trailers, er wählt die leichte Option und stellt seinen Truck auf leichte Art und Weise auf dem Firmengelände ab oder das Abstellen wird übersprungen. Je nach Option gibt es entsprechend viele Erfahrungspunkte. Natürlich habe ich mich direkt an der schweren Option versucht und habe entsprechend lange gebraucht, bis der Truck endlich korrekt an der markierten Stelle stand. Meines Erachtens nach gibt es hier einen Unterschied, ob man mit einem Volvo mit einem Trailer genormter Länge einrangiert oder einen Peterbilt mit Trailern unterschiedlichster Längen. Auch schon auf dem Weg zum Unternehmen sollte man beachten, dass man mit einem anderen Truck und anderen Hängern unterwegs ist. Das Fahrverhalten wirkt jedoch realistisch, sodass ich daran nichts aussetzen kann.

Mit Abschluss des Tutorials ging es dann auf die ersten großen Strecken über Interstates, Freeways und Highways. Auf dem Weg durch die USA sollte man allerdings immer die Polizei im Auge behalten. Wie ihm echten Leben ist diese auch im Spiel dafür zuständig, für Recht und Ordnung im Straßenverkehr zu sorgen. Sollte der Spieler die maximale Höchstgeschwindigkeit über den Toleranzbereich überschreiten, einen Unfall bauen oder unerlaubt Ampeln bei rot überqueren, so gehen die Sirenen der Streifenwagen an und eine hohe Strafe wird fällig. So hat mich das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn 1.100$ gekostet. Solche Bußgelder sind zu Beginn nicht sehr praktisch, da man so schnell wieder in die negativen Zahlen rutscht. Deswegen sollte man sich so gut wie möglich an die Tempolimits halten - die Polizei lauert überall. Diese Gebühren sind allerdings realistisch, denn in den USA ist sowas eine Straftat und keine Ordnungswidrigkeit mehr.

Kehren wir nochmal nach San Francisco und allgemein zu den Städten zurück, bevor es Worte zu den Autobahnen und anderen Straßen in der Spielwelt gibt. Ein Blick auf die Weltkarte verrät bereits, dass die Städte im American Truck Simulator größer sind und häufig sehr unterschiedliche und damit abwechslungsreiche Strukturen aufweisen. Jedoch sorgen nicht nur interessante Straßenverläufe für die gewisse Abwechslung in den Stadtgebieten. So verkehren in San Francisco sogar die sehr bekannten Cable Cars oder es gibt elektronische Verkehrszeichen am Straßenrand, die dir deine aktuelle Geschwindigkeit anzeigen. Die Gebäude sorgen in den Städten ebenfalls für das nötige Flair und sind nachts durch Reklamen oder anderen Gadgets sehr abwechslungsreich zu betrachten. Mit Las Vegas als Beispiel voran gibt es im American Truck Simulator innerstädtisch nicht mehr nur Straßen, die bis 4 Spuren (2 pro Richtung) breit sind. In Las Vegas gibt es große Boulevards mit bis zu 8 Spuren (4 pro Richtung), die gerade bei viel Verkehr schwer zu queren sind, wenn es keine Ampelanlage gibt. Auch das Linksabbiegen fordert auf breiten Straßen größere Mühe, wenn man sich gerade auf der ganz rechten Spur befindet. Um an der Stelle nochmal bei den eben angesprochenen Ampelanlagen zu bleiben, gibt es hier auch noch ein interessantes Phänomen. Vorab sei gesagt, dass mir vorher durch Lesen bekannt war, dass das Rechtsabbiegen an Ampeln bei rotem Licht in zahlreichen Bundesstaaten der USA erlaubt ist. Dies entspricht in Deutschland etwa dem grünen Pfeil, wobei das in den entsprechenden Staaten ohne Verkehrszeichen an sehr vielen Ampelkreuzungen gilt. Im Moment des Tests war mir dies jedoch entfallen und entsprechend groß war zunächst die Verwunderung, als der KI-Verkehr aus der Seitenstraße fuhr, obwohl die Ampel dort rot gewesen ist. Es ist jedoch sehr lobenswert, dass das Entwicklerteam sogar auf diese Aspekte bei den Verkehrsregeln geachtet hat. Sollte ich an dieser Stelle Aspekte aus dem innerstädtischen Bereich vergessen haben, findet sich weiteres möglicherweise nochmal in den Kategorienwertungen am Ende wieder!

Nun aber auf die Interstates, Highways, Freeways und wie die Straßen außerhalb der Städte sonst noch heißen. Kaum auf die Autobahn aufgefahren habe ich das Spiel minimiert. Doch warum? Ich habe Youtube geöffnet, das Lied "Rascal Flatts - Life Is A Highway" gesucht und dann ein entsprechendes Video gestartet, um das Lied zu hören. Das Spiel habe ich direkt wieder maximiert und bin weiter gefahren. Die Landschaftsgestaltung und allgemein der Flair, der durch das Fahren auf den Highways herüberkommt, ist sehr gut umgesetzt worden. Obwohl ich selbst leider noch nie in Amerika war, verspürte ich ein Gefühl, als wenn ich momentan selbst in der USA bin! Alleine der Vergleich mit Bildern, die mir mal ein guter Freund von seinem Urlaub in Amerika gezeigt hat, zeigt erst mal, wie schön die Szenerie in diesem Spiel umgesetzt wurde und herüberkommt. Das Lied lief und ich steuerte den Truck sehr entspannt über die Straßen der USA. Als es auf das erste Autobahnkreuz zuging, zeigten sich Ähnlichkeiten mit Prefabs (=Kreuzungsmodelle) des ETS2. Hier wurde schon ein Spurwechsel eingeleitet, da man mit einer einspurigen Weiterfahrt gerechnet hat. Allerdings wurden die Prefabs trotz ähnlichem Aussehen auf der Road-Map überarbeitet und damit endlich realistischer gestaltet. So existieren nun auch an einigen Autobahndreiecken Beschleunigungsspuren. Außerdem gibt es Autobahnausfahrten, an denen auch Ampelanlagen nach Verlassen der Autobahn existieren. Ein wiederkehrendes Element aus den 18-WoS-Teilen sind die für Amerika typischen Waagen an den Autobahnen. Hier ist es möglicherweise nötig, seinen Truck wiegen zu lassen, bevor die Fahrt auf der Autobahn fortgesetzt werden darf.

Im Spiel gibt es die Bundesstaaten Kalifornien und Nevada. Dabei sollte man allerdings wieder die Tempolimits im Auge behalten, denn diese weichen zum Teil voneinander ab (ausgenommen dem Citylimit von 30mph). Während Nevada bei den Tempolimits anscheinend etwas lockerer ist, sind in Kalifornien meist nur niedrigere Geschwindigkeiten erlaubt. An sich bietet sich in beiden Bundesstaaten viel Strecke, auch wenn die Fläche im Vergleich zur Releaseversion des ETS2 um einiges kleiner wirkt. SCS möchte die Basis-Version um Kalifornien jedoch nach und nach mit DLCs ausbauen. Während Nevada unmittelbar mit dem Release des Spiel hinzugekommen ist, soll nach den uns vorliegenden Infos schon bald Arizona kostenlos folgen. Darauf folgen jedoch DLCs, die nur gegen finanzielle Mittel zu erwerben sind.

Zuletzt gibt es nun noch einige Worte zu den Trucks und dem Karrieresystem, bevor ich zu den Einzelwertungen komme. Im Hauptspiel gibt es zur Zeit zwei Trucks: Den Kenworth T 680 und den Peterbilt 579. Beide Trucks lassen sich je nach Level mit Teilen ausstatten, sofern man einen Truck gekauft hat. Leider ist die Anzahl der Ausstattungsmöglichkeiten eher gering und der Fuhrpark verhältnismäßig klein. Sowohl am Innenraum, dem Aussehen von außen, als auch an dem Fahrverhalten gibt es meiner Meinung nach nichts weiteres auszusetzen. Auch hier soll schon bald mit einem kostenlosen Update ein dritter Truck hinzukommen.

Das Karrieresystem unterscheidet sich nicht weiter von dem des ETS2. Der Spieler gründet sein eigenes Unternehmen, muss jedoch zunächst mithilfe von Schnellaufträgen an Geld kommen. Sollte dies nicht schnell genug gehen, lässt sich ein Kredit aufnehmen. Sobald genug Geld zusammengekommen ist, kann ein Truck erworben werden und das freie Fahren in der Spielwelt wird möglich. Dann können Garagen in den Städten erworben und diesen Fahrer sowie Trucks zugewiesen werden. Durch den Abschluss unterschiedlicher Aufträge steigen die Erfahrungspunkte. Ab einer gewissen Punktezahl steigt das Level und der Spieler kann sich einer Fähigkeit einen Punkt zuordnen oder eine ADR-Lizenz zum Transport von Gefahrengut freischalten. Zu den Fähigkeiten gehören beispielsweise das spritsparende Fahren, Fahrten auf Langstrecke oder mehr Angebote für Speziallieferungen. Hier ist es jedem Spieler selbst überlassen, wie er sich die Punkte zuteilen möchte.

 

 

Nun komme ich zu den Einzelwertungen. Die Punkte für die nachfolgenden 5 Wertungsaspekte sind in der Tabelle unterhalb der Beschreibungen zu finden!

 

Fuhrpark

Das Basis-Spiel besteht zur Zeit aus zwei Trucks. Das wäre zum einen der Kenworth T 680 und zum anderen der Peterbilt 579. Beide Trucks wurden im Testverlauf ausgiebig gefahren und es konnten keine schwerwiegenden Mängel festgestellt werden. Das Fahrverhalten wirkt realistisch und die Trucks sind im inneren originalgetreu nachgestellt. Zudem lassen sich die Trucks je nach Levelzahl mit zusätzlichen Teilen ausstatten und damit individuell gestalten. Leider bieten sich hier optisch momentan noch nicht sehr viele Möglichkeiten zur Individualisierung. Äußerlich entsprechen die Trucks ihren Vorbildern und für beide Modelle gibt es die offizielle Lizenz des Herstellers. Leider standen zum Testzeitpunkt nur zwei Modelle zur Auswah. Unserem Kenntnisstand nach folgt aber schon bald ein drittes Modell von Kenworth! Wir gehen davon aus, dass die kleine Auswahl auch Lizenzgesprächen zu verschulden sind.

 

 

KI

An der KI gibt es nicht viel auszusetzen. Unter den computergesteuerten Autos auf den Straßen des virtuellen Amerikas bewegen sich viele unterschiedliche und für das Land typische Fahrzeugmodelle. Auch auf Nutzfahrzeuge, Polizeiwagen, Krankenwagen und sogar Schulbusse wurde nicht verzichtet. Je nach Tageszeit ist mal mehr und mal weniger Verkehr auf den Straßen unterwegs. Der KI-Verkehr hat sich im Testverlauf wie erwartet an die Verkehrsregeln gehalten. Sogar zusätzliche Verkehrsregeln wie das Rechtsabbiegen an roten Verkehrsampeln wurde korrekt umgesetzt, auch wenn der Verkehr teilweise auch bei grüner Ampel beim Rechtsabbiegen stoppt. Leider kommt es im Verlauf aber auch mal zu Berührungen mit anderen Trucks. Alleine Engstellen machen dies in manchen Situationen nicht vermeidbar. Das Manko hierbei ist, dass KI-Trucks nach einer Berührung manchmal ein seltsames Verhalten aufweisen und beispielsweise beginnen zu hüpfen.

 

 

Szenerie

Wie schon sehr begeistert beschrieben, kommt das amerikanische Flair sowohl innerstädtisch, als auch auf Landstraßen oder Autobahnen sehr gut rüber. In Städten gibt es mal einen Postmann, der gerade etwas an seinem Paketwagen macht oder die Menschen spazieren zu einem Geschäft. Zusätzliche nette Features wie die realistische Umsetzung der Waagen an den Freeways und Interstates, Beleuchtungsanimationen an Gebäuden, Partikeleffekte an der Golden Gate Bridge oder LED-Anzeigen, die einem die aktuell gefahrene Geschwindigkeit zeigen, runden eine sehr gelungene Szenerie gut ab! Die zum Teil neuen und zum Teil überarbeiteten Prefabs sorgen ebenfalls für ein realistischeres Fahrerlebnis. In bekannten Städten findet man bekannte Elemente wie Cable Cars, Viadukte und Gebäude wieder. Lange habe ich auch nach etwas Ausschau gehalten, was in diesem Bereich möglicherweise nicht so gut gelungen ist, aber ich habe bis auf sehr wenige und an einer Hand abzählbare fehlplatzierte Verkehrszeichen nichts gefunden. Auch die Firmen sind schön gestaltet und sorgen zum Teil für Herausforderungen. Gebäude wie Hotels oder das Hauptquartier passen zum Landesstil.

 

 

Grafik

Grafisch macht das Spiel einiges her. Vergleicht man den American Truck Simulator mit dem letzten Spiel der 18 WoS-Reihe, bevor es danach nach Europa ging, so kann man die grafische Weiterentwicklung sehr gut nachvollziehen. Die neuen Himmeleffekte sind beim ETS2 durch ein Update hinzugekommen und präsentieren sich im American Truck Simulator genauso gut. So entstehen zum Teil wirklich schöne Schnappschüsse, wie man an einigen Bildern sehen kann, die diesem Review beigefügt worden sind. Das Spiel ist ausschließlich für 64bit-Systeme ausgelegt, sodass SCS bei der Entwicklung weiterer Features zunächst hier kein weiteres Limit hat, worauf geachtet werden muss. Auch hier kann man nochmal die Partikeleffekte erwähnen und auch Steppenläufer in Nevada können sich mal über die Straße verirren - sehr nette Zusätze! Das Spiel lief im gesamten Testverlauf auf meinem System ruckel- und absturzfrei. Für einen Punktabzug sorgt leider das Versinken der KI an einigen Stellen (überwiegend an Prefabs aufgefallen). Außerdem scheinen einige Brückenmodelle Licht durchzulassen. So ist nachts ein Fahrzeug auf der Brücke unterwegs und das Licht ist auch auf dem Beton unterhalb der Brücke sichtbar.

 

 

Umfang

Frachttransport, Karrieresystem und eine tolle Landschaft. Die Menüs sind einfach zu bedienen und ein Neueinsteiger findet sich hier schnell zurecht. Spieler des ETS2 müssen sich beim Menü oder bei den Vorgehensweisen im Spiel nicht neu ausrichten, da hier so gut wie alles vom Karrieresystem übernommen wurde. Kleinere Neuerungen wären an der Stelle eventuell wünschenswert gewesen - eine Möglichkeit wäre ein zur Simulation passendes Wirtschaftssystem. Die Frachtabgabe kann nun auf einfachem oder komplexen Wege abgeschlossen oder übersprungen werden. Gerade die Komplexe Abgabe sorgt für gewisse Herausforderungen für Spieler. Auch erfahrene Trucker kommen dabei auf ihre Kosten. Für Herausforderungen sorgen auch einige der Trailer mit Überlänge. Schnell passiert es mal, dass man beim Abbiegen etwas mit dem Trailer berührt, wenn man sich noch nicht an die Längen der Hänger gewöhnt hat. Besonderheit sind spezielle Verkehrsregeln in den USA und ihren Bundesstaaten. Hier wäre es für Neulinge praktisch, auf besondere Regelungen im Tutorial einmal hinzuweisen. Alles in allem aber ein zufriedenstellender Umfang einer guten Simulation im Lieferverkehr mit Trucks!

 

 

Fazit

Man schaltet "Rascal Flatts - Life Is A Highway" ein und erlebt durch die Landschaft ein Gefühl, was man so selten zuvor in einem Spiel hatte. Eine Trucksimulation, die den Alltag eines amerikanischen Truckers gut herüberbringt! Vereinzelt könnte man das Spiel jedoch noch ausbauen und optimieren! Fans amerikanischer Trucks kommen hier aber ganz auf ihre Kosten. Ich persönlich bin sehr gespannt, wie sich das Spiel in den kommenden Monaten oder sogar Jahren weiterentwickeln wird - mit der Hoffnung, später mehr Trucks fahren zu können und noch mehr Bundesstaaten mit einer gut umgesetzten Umgebung durchqueren zu dürfen. Aber eines ist nun auf jeden Fall sicher: Ich muss definitiv mal in die USA reisen, wenn die Umgebung schon im Spiel so genial ist!

 

Einzelbewertungen


Fuhrpark



7 / 10


KI



8 / 10


Szenerie



10 / 10


Grafik



8 / 10


Umfang



7 / 10

   

Gesamtpunktzahl



40 / 50

 

Prozentuale Wertung:.................80 % (gut)

 

 


Review durchgeführt mit Version 1.0.0 vom American Truck Simulator.

Reviews im Race-Sim-Net werden durch die eigenen Erkenntnisse der Autoren verfasst. Wie in vielen Bereichen kann es natürlich zu Meinungsverschiedenheiten kommen! Innerhalb des Testfensters könnten Dinge unentdeckt geblieben sein, wodurch es nach entsprechender Ansicht möglicherweise Lücken geben könnte.

 

 


So werten wir (Angaben in %):