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Vor weniger als einer Woche ist F1 2017 im Handel erschienen und die Community zeigt sich überwiegend begeistert vom neuen Teil der Rennspiel-Reihe. Auch unsere Ersteindrücke fallen bislang positiv aus - ein Testbericht wird voraussichtlich in der 36. Kalenderwoche erscheinen. Und trotzdem gibt es einen Punkt, der nicht zwingend alle Spieler zufrieden stimmen dürfte: Das Fehlen der Virtual Reality Unterstützung. Gegenüber gamesindustry.biz ist Creative Director Lee Mather offen auf das Thema eingegangen.

Das Interesse, VR-Optionen wie Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR im F1-Franchise zu unterstützen, sei auf alle Fälle vorhanden. So ist auch DiRT Rally ein halbes Jahr nach dem offiziellen Release per Update mit dieser Möglichkeit ausgestattet worden. Bei F1 2017 möchte Mather derzeit aber nichts für die Zukunft versprechen. Auf die Ursache geht er dabei präzise ein:

Es ist ein wenig schwieriger für uns, da wir unsere Physik an den Rande ihrer Grenzen bringen müssten. Wir haben eine große Anzahl an Elementen, die auf dem Bildschirm dargestellt werden und vom Spieler in VR verarbeitet werden müssten. Um das Spiel VR-fähig zu machen, wären signifikante Änderungen notwendig. Und diese wollen wir nicht umsetzen, wenn diese im Zusammenhang mit der Kürzung von irgendwelchen Inhalten des Spiels stehen. Das ist der Grund, weswegen wir uns dabei derzeit noch zurückhalten - aber wir denken nach.

 

Damit ist das Thema VR für F1 2017 zwar nicht aus der Welt, zeitnah sollte man aber dennoch nicht damit rechnen. Allen voran stehen zudem derzeit noch Bugfixes für das neue Rennspiel, was hier und da noch seine Macken hat. Es bleibt jedoch spannend und vielleicht wird künftig doch noch der VR-Traum in einem Formel 1 Rennspiel in Erfüllung gehen. Wir bleiben dran am Thema!

 

 

Quelle
gamesindustry.biz via pcgamer.com - Codemasters say adding VR to F1 2017 will be difficult