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In DiRT Rally sind Spieler mit einer sehr steilen Lernkurve konfrontiert worden. Wer gut werden wollte, musste erstmal viele Stunden investieren, um mit den Fahrzeugen klarzukommen. Erstaunlicherweise haben viele Spieler den hohen Schwierigkeitsgrad des Rennspiels gemeistert, doch für Anfänger ist dies dennoch nicht immer ansprechend. Aus diesem Grund soll es in DiRT4 zwei unterschiedliche Handling-Modelle geben: Gamer und Simulation.

Das Handling-Modell 'Simulation' basiert an sich auf dem anspruchsvollen Handling aus DiRT Rally. Allerdings sind an einigen Stellen Verfeinerungen vorgenommen werden. Gerade bei der Aerodynamik soll man dies merken. So fühlt sich das Auto in der Luft stabiler an und das Verhalten des Fahrzeugs kommt näher an die Realität heran.

Auf den Unterschied zwischen 'Gamer' und 'Simulation' scheint Codemasters aber noch nicht genauer eingehen zu wollen. Details zum 'Gamer'-Modell sollen nach Angaben des Entwicklers noch geheim bleiben. Trotzdem wird bereits verraten, dass die Handling-Modelle nicht mit Fahrhilfen zusammenhängen, auch wenn es welche gibt. Fahrhilfen können bei beiden Handlings ein- und ausgeschalten werden. Und auch, wenn die Fahrhilfen im 'Gamer'-Handling komplett ausgeschaltet werden, ist das Fahren noch nicht so schwierig, wie beim Simulations-Modell.

Codemasters arbeitet derzeit an einigen Dingen, die das 'Gamer'-Handling betreffen. Dabei verspricht das Team, dass Spaß und eine qualitative Erfahrung, die man von einem DiRT-Rennspiel erwartet, definitiv berücksichtigt werden.

 

An sich kann in Bezug auf einen Modell-Unterschied aber trotzdem schon gesagt werden, dass die Herausforderung im 'Gamer'-Handling dabei liegt, gegen eine anspruchsvolle KI anzutreten. Im Simulations-Handling ist man dagegen seine eigene Herausforderung, denn es liegt bei einem selbst, das anspruchsvolle Fahrzeug ordentlich auf der Strecke zu halten, um die eigene Zeit ins Ziel zu bringen. Beide Modelle können von jedem Spieler zur gleichen Zeit gespielt werden, um die genauen Unterschiede entdecken zu können.

 

DiRT 4 - Peugeot

 

 

Fahrhilfen in DiRT4: Neuer Bremsassistent

Wie beschrieben gibt es aber auch Fahrhilfen, die den Spieler in beiden Handling-Modi zur Seite stehen können. Diese basieren grundlegend auf real existierenden Systemen. Demzufolge wird man auch nicht auf Schienen unterwegs sein und es wird auch niemand das eigene Auto um die Ecke bewegen. Sie helfen dem Fahrer, das Fahrzeug unter Kontrolle zu halten, damit man das Ziel schlussendlich auch erreicht.

Ein Beispiel einer Fahrhilfe ist der Bremsassistent beim Loslassen des Gaspedals. In diesem Fall bremst das Auto immer automatisch, sobald man nicht mehr Gas gibt. Gerade bei der 'Lift Off'-Methode (=Schlagartiges vom Gas gehen beim Kurveneingang, damit das Gewicht ruckartig von hinten nach vorne kommt) kann diese Fahrhilfe ein natürliches Verhalten hervorrufen, in dem das Fahrzeug abgebremst wird. Gerade im Off-Road-Motorsport ist es wichtig, viel mit Gas und Bremse zu arbeiten und diese Fahrhilfe unterstützt dabei, so nach wie möglich an den Fahrstil herankommen zu können.

Die Stärke des Assistenten kann im Übrigen auch angepasst werden. Je nach Einstellung greift die Fahrhilfe stärker oder schwächer.

 

 

Egal ob Anfänger oder Fortgeschritten: In DiRT 4 soll jeder durch zwei unterschiedliche Handling-Modi und Fahrhilfen die Möglichkeit erhalten, Off-Road-Rennaction erleben zu können. Codemasters gibt die idealen Tools - der Rest liegt bei euch!

 

DiRT 4 - BMW

 

DiRT 4 erscheint am 09. Juni 2017 für PC, PS4 und Xbox One!