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An einer roten Fussgängerampel zu stehen kann oftmals lästig sein. Dagegen wird zumindest an einer Fussgängerampel in der deutschen Stadt Hildesheim Abhilfe geschaffen, vorausgesetzt, auf beiden Seiten möchte jemand die Straße überqueren. An den Ampelmasten ist auf Höhe des eigentlich bekannten Drückers zur Signalanforderung das Gerät mit dem Pong-Spiel angebracht. Stehen nun jeweils eine Person auf einer Straßenseite, um auf die Grünphase zu warten, können diese bis zur nächsten Grünphase miteinander spielen.

Bezeichnet wird dieses Projekt von den Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst als "StreetPong".

Auf die Idee kam der Student Sandro Engel, als er selber an einer roten Ampel warten musste. Kurz darauf erstellte er ein Youtube-Video, in dem eine solche Fussgängerampel gezeigt wurde, aber zu diesem Zeitpunkt nur mit Bearbeitungen am Video. Das Video hat bereits mehrere Millionen Aufrufe und letztendlich ließ sich das Projekt im Rahmen eines Seminars real umsetzen.

Die Kosten für die Entwicklung wurden von der Hochschule getragen. Die Stadt Hildesheim fand schnell Interesse, sodass "StreetPong" an einer Fussgängerampel als Prototyp umgesetzt wurde. Diese Umsetzung hatte ihren Erfolg, denn die Studenten haben nun eine eigene Firma, die sich speziell auf StreetPong fokussiert und zusätzlich zeigen international schon Städte wie Oslo oder Lyon Interesse.

Auf einem Touchdisplay am Ampelmast können Wartende während der Rotphase gegen einen Fußgänger auf der anderen Seite der Straße spielen. 

 

Quelle: rp-online