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Die VR-Technologie in einem echten autonomen Fahrzeug? Was für einige zunächst sehr skurril klingen mag, soll im Rahmen des "Renault Studie SYMBIOZ"-Projektes zur Wirklichkeit werden. Anfang Dezember wurde das VR-Projekt von Ubisoft angekündigt, woraufhin heute erste Eindrücke dieses besonderen Erlebnisses als Video folgten. 

 

Die Vorstellung erfolgte auf einem Teilstück einer Schnellstraße nördlich von Paris. Unter echten Bedingungen kam dabei das gleichnamige Konzeptfahrzeug "SYMBIOZ" von Renault zum Einsatz. Bei dem gezeigten Modell handelt es sich um den ersten Prototypen, der vollelektrisch und stets mit dem Internet verbunden ist. Bis zur Marktreife des Fahrzeugs stehen allerdings noch einige Tests auf dem Programm, bei denen es nicht nur um das Fahren an sich geht. Auch die Entspannung des Fahrers ist ein Thema und hier kommt Ubisoft ins Spiel.

Das VR-Erlebnis soll eine Möglichkeit bieten, sich zu entspannen und dem Alltag für einige Zeit zu entfliehen. Der Fahrer taucht in ein immersives Universum ein, welches die reale Außenwelt in eine futuristische Landschaft verändert. Durch die direkte Verbindung zum Fahrzeug können durch das Programm Navigationsdaten wie Tempoänderungen, Spurwechsel und umgebende Fahrzeuge in Echtzeit ausgewertet werden. Durch den Einfluss der Außenwelt auf die Technologie wird jede Fahrt einzigartig sein. Die Technologie steht dann zur Verfügung, wenn sich das Fahrzeug im autonomen Modus befindet. 

Deborah Papiernik, Senior Vice President, New Business bei Ubisoft äußert sich wie folgt zur VR-Technologie in einem echten Fahrzeug:

„Dieses Projekt ist eine Möglichkeit, eine spannende technische und kreative Herausforderung anzugehen. Es ist immer sehr bereichernd für Ubisoft, mit internationalen Marktführern zusammenzuarbeiten und verschiedene und innovative Schauplätze zu erkunden. Unsere Partnerschaft mit der Renault-Gruppe zeigt ganz deutlich, dass der Beitrag der Videospielindustrie über die Unterhaltung hinausgeht“

 

VR-Erlebnisse im echten Straßenverkehr - wie steht ihr zum Thema? Kann sich der Fahrer in der Zukunft wirklich komplett zurücklehnen und dem Fahrzeug selbst das Steuer überlassen oder werden Autofahrer dennoch stehts ein Auge auf den Straßenverkehr halten müssen?

 

 

Quelle
Pressemitteilung vom 18.12.2017